Biografie

Gesang

1968 – 1970 sporadisches Mitsingen in der evangelischen Stadtkantorei Iserlohn unter Leitung von Gotthard Gerber.

1969 Teilnahme an einer Aufführung des Messias von G.F. Händel im Sopran

1970 Seitdem mit Unterbrechungen bis heute externes Mitglied in diesem Chor.

1984 -1985 Mitglied im Passauer Uni-Chor. Gesangsunterricht bei meiner Mutter Erika Nolte mit gemeinsamen Konzerten, hauptsächlich Kirchenmusik. Meine Mutter berät mich bis heute.

1986 Mitglied in drei weiteren Chören mit Konzerten

Volkshochschulchor Münster unter Hermann Kreutz
Kammerchor der Musikhochschule Münster unter Hermann Kreutz
„Capella Durante“ mit nicht veröffentlichten Werken des Barock -Meisters Francesco Durante, ein reines a-capella Vokalensemble mit nur zwei- bis dreifacher Stimmbesetzung

Gemeinsam mit meiner Mutter Gesangsunterricht bei Frau Prof. Hilde Wesselmann bis Ende ‘89 im vornehmlich oratorischen Fach mit drei/vier Solokonzerten pro Jahr, meist Musik von alten Renaissance- und Barockmeistern

1987 Gründungsmitglied und Stimmbilder des damals neun-köpfigen Jazzvokalensembes „Scream and Shout“ mit diversen Konzerten u.a. auf dem Jazzfestival Münster 1988.

Harmonie- und Strukturlehrekurs bei Dieter de la Motte mit Übungen in vokalistischer Improvisation.

1989 Beendigung aller Ensemblearbeit bis auf die externe Mitgliedschaft in der Kantorei Iserlohn und Wechsel nach Berlin.

1990 Bis 1993 Mitglied im Ensemble „Salto Vocale“ mit einem Repertoire aus Jazz, Barbershop und Schlagern der 20-er Jahre (u.a. Comedian Harmonists).

Von nun an hin und wieder eigene Unterrichstätigkeit im Pop- und Jazz- Gesang. In diesem Bereich dann auch Soloauftritte bis …

1996 Seminar „Free the voice“ bei Cornelius Reed und wieder gemeinsamer Unterricht mit meiner Mutter für ein Jahr bei Edmund Brownless am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt, vornehmlich Arbeit an dem Kopf- und Mittelregister. Beginn des solistischen Singens als Altus.

Leitung eines Jazz- und Pop- Ensemblegesangskurses in Iserlohn an dem freien Bildungsinstitut „Jekami“.

1997 Erneut Unterricht bei meiner Mutter und sporadisch Stimmbildung bei deren Lehrerin Frau Judith Lindenbaum in Köln.

1998 Leitung des À capella- Ensembles „Just Singin’“ in Hannoversch Münden (CD 2000, „Welcome“) bis 2005, desweiteren KAZ-Chor- Göttingen (2000 – 2007) und Kirchenchor Bovenden mit vorzugsweise alter und klassischer Musik (2000 – 2004), hier auch solistische Tätigkeit.

1999 Aufnahme des Musikstudiums an der Musikakademie Kassel mit den Fächern Gitarre (Wolgang Lendle – http://www.wolfgang-lendle.de/ und Michael Tröster) und Gesang (Alexander Stevenson) mit Abschluss 2003 (Durchschnitt 1,7).

2001 Immer wieder sporadisch solistische Tätigkeit als Bass oder auch als Altus  bei Konzerten des Kasseler Bachchores unter der Leitung von Norbert Ternes.

2002 Mitwirkung (Graf „Ferry“)in dem Operettenpotpourri „Victoria und ihr Husar“ mit Musik von Paul Abraham im Foyer des Staatstheaters Kassel.

2003 Beginn der kontinuierlichen eigenen Unterrichtstätigkeit im Fach Gesang und Stimmbildung.

Im Frühjahr Teilnahme an der Operninszenierung „die unheimliche Ehe“ nach Motiven der Vorlage von Domenico La Scimarosa als Geronimo (Regie: Bernd Schmidt) im „Frizz“ am Staatstheater Kassel.

Bis 2005 Unterricht bei Anna Sterzer in Kassel, in diesem Rahmen Teilnahme an den freien Produktionen der Mozartopern „La nozze de Figaro“ (Dottore Bartolo) 2004 und „die Zauberflöte“ (Sarastro) 2005.

2004 Gründung und musikalische Leitung des À- capella- Sextetts „Gimmesix“ mit einem Repertoire aus Jazz, Pop und teilweise aber auch klassischer Musik.

Musikalische Leitung und Sologesang in einer szenischen Opernkollage „La favola d’Orfeo“ von Claudio Monteverdi mit einem Projektchor und -kammerorchester und Solisten am Theater im OP in Göttingen (Regie: Klaus Berg). Diese Produktion wurde auch nach Polen (Breslau) exportiert.

2005 – 2015 Leitung des eigenen Kammerchores „Voci animanti“  mit programmatischer Hinwendung zur Musik im klassischen Sinne mit Schwerpunkten im Barock und der Renaissance. Hier auch solistische Tätigkeit.

Von 2005 – 2008 Arbeit im Trio „Crackwood Jelly“ (2 guit, bass, 2 voc) mit einem Programm aus Jazz, Pop, Folk und Rock – stellenweise sogar klassischer Musik zusammen mit C. Nolte und Th. Koch.

2007 Musikalische Leitung bei Nigel Williams‘ Bühnenfassung des Romans „der Herr der Fliegen“ von William Golding am Jungen Theater Göttingen (Regie: Peter Hilton- Fliegel).

von 2008 bis 2014 kontinuierliche Mitwirkung im Kasseler Vokalensemble, einem semiprofessionellen Projektensemble mit dem Konzept der Aufführung zeitgenössischer Musik (teilweise à capella, teillweise mit Orchesterbegleitung).

Zur langen Fassung…

Gitarre

1979 Beginn des Gitarrenspiels in „eigener Regie“ (mit bereits 17 Jahren) ohne Unterricht und ohne Noten jedoch mit 6-8 h Übezeit täglich, meist nachts. Nach ei-nem Jahr erster Soloauftritt mit nachgespielten und selbstgeschriebenen Liedern und Instrumentalstücken.

Extern nachgefragter Auftritt  im  Folk-Club  Witten, einem damals international renommierten Szene- Treffpunkt der akustischen Musik. Von da an mehr oder weniger feste Ensembles und Bands in den musikalischen Bereichen Folk, Jazz und Pop.

1982 Lösung vom 4/4-taktigen Pickingmuster als Grundform und Beginn des einstim-migen Melodiespiels und mit  Improvisationen im Jazz.

1984 Einzige Gitarre in einem Swing-a-la-Django-Reinhardt-Quintett (Melodie, Improv. und Rhythmus) in Passau, Gründung eines festen Gitarrenduos in Iserlohn.

1985 Systematische Aneignung des Noten- und Gesamtpartiturlesens nebst Harmo-nielehre nach Büchern (Frank Haunschild) und erste Betreuung von Gitarren-kursen in der VH Iserlohn. Beginn des E-Bass- Spielens. Das Iserlohner Gitarrenduo wird zunächst zu einem Trio und dann bis…

1986 Zu einer vierköpfigen Band mit unterschiedlichsten musikalischen Richtungen im Repertoire, das von Klassik, Folk über Swing, Jazz, Bluegrass bis hin zu Popmusik reichte.

Parallel dazu weiterhin Arbeit mit der Gitarre und dem E-Bass in stilistisch unter-schiedlichsten Band-Projekten, die auch auftraten, meist Jazz-, Rock-, Funk-, La-tino-Fusionsmusik.

Systematischer Beginn des klassischen Gitarrenspiels – ebenfalls im Wesentlichen in eigener Regie, allerdings unter teilweise sehr lehrreicher Zusammenarbeit mit ausgebildeten Gitarristen.

1987 Von da an eigene Unterrichtsarbeit im gitarristischen Bereich.

1988 Gründung meiner eigenen Fusion-Band „Drums come later“ mit zwei unter-schiedlichen Programmen (Club-Programm mit Jazzstandards [2x voc, 2x acc.guit, bass, perc] und elektrisches Programm mit eigenen und nachgespiel-ten Jazz-Fusionstücken [2x voc, 2x e-guit., bass, dr.], beide sowohl instrumental als auch vokal.

1989 Kurs im Renaissance-Continuo- und Generalbaßbegleiten bei Prof. Ludolf Lützen.

Dann Auflösung aller festen Projekte und Wechsel nach Berlin. Dort zunächst Arbeit in einem Gitarrenduo mit Jazz und Latino a la Baden Powell auf der Konzertgitarre. Aber auch zunehmend Soloauftritte im kleinen Rahmen, vornehmlich mit eigenen Arrangements für Sologitarre. Unterrichtsarbeit an der freien Musik-schule am Mehringdamm.

1992 E-Gitarre in der Band „Kheelago“ (Jazz-Pop a la Mezzo Forte).

Seitdem projektweises Musizieren in unkonventionellen, experimentellen En-sembles, u.a. das Minimalart-Werk „an angle moves to fast to see“ von dem Bernstein-Schüler Rhys Chatham, der auch selbst dirigierte für 100 e-guit, Bass und Schlagzeug.

Aber auch weiterhin bis heute traditionelle und moderne, nicht-experimentelle Musik unterschiedlichster Art und Stilistik, vornehmlich solo aber auch in En-sembles (z.B. mit Arpad Bondy) mit eigenen und fremden Arrangements.

Teilnahme am „Living School“- Jazzworkshop unter der Leitung von Mat Goldsbury und Ernst Bier.

1996 Wechsel über Iserlohn nach Köln und von da  …

1998 … nach Göttingen. Unterricht bei Wolfgang Lendle in KAssel und ab 1999 Musikstudium an der Musikakademie Kassel mit den Fächern Gitarre (Wolfgang Lendle, michael Tröster) und Gesang (Alexander Stevenson).

In dieser Zeit auch Unterricht auf Kursen bei Steve Erquiaga, Steven Stubbs und Frank Bungarten („Göttinger Gitarrentage“).

2000 Ensembleunterricht bei Michael Tröster, ebenfalls an der Musikakademie.

Zunehmend kleinere Auftritte im Rahmen von Vernissagen von Ausstellungen oder Begleitung von Lesungen.

2005 – 2008 Arbeit im Trio „Crackwood Jelly“ (2 guit, bass, 2 voc) mit einem Programm aus Jazz, Pop, Folk und Rock – stellenweise sogar klassischer Musik zusammen mit Chr. Nolte und Th. Koch.

Von 2008 bis 2011 eine von zwei Sologitarren in dem Modern- Jazz- Projekt Mojo Freeway (Andreas Düker guit, Frank Dau dr, Dennis Hoffmeister b) mit der jazzigen Interpretation klassischer Musik, Jazzstandards und eigenen Kompositionen (dreimaliger Auftritt beim Göttinger Jazzfest).

Von 2008 – 2014 Leadgitarre in dem Musikprojekt des „Theaters der Nacht“ in Northeim, den Schrägen Vögeln mit einer Mischung aus Folk, Raggae, Jazz, Rock und Pop – eine Art Weltmusikprojekt mit traditionellen und eigenen Kompositionen.+

Seit 2011 Arbeit in einem klassischen Gitarrenduo mit Michael Horandt an Musik aus Renaissance, Barock, Klassik, Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Seit 2013 Gitarre in der Jazzband „Red:men“ mit eigenen Kompositionen.

Zur langen Fassung…