Elektrische Peripherie

PA Lukas 2000 von Hughes & Kettner

Eine kleine PA ( = power amplifier), mit der man Konzerte für bis zu 300 Leuten Publikum bewerkstelligen kann. Die Endstufe und der Subwoofer ( = Basslautsprecher) sind in einer fahrbaren Einheit auf Rollen integriert. Die Satellitenkanäle haben jeweils 400 W Ausgangsleistung, der Subwooferkanal hat eine Ausgangsleistung von 1200 W. Eine PA der unteren Leistungs- aber der sehr wohl gehobenen Qualitätsklasse, mit der man kleinere Konzertvorhaben gut bewältigen kann. Alles, was an größeren Liveunternehmungen geplant ist, sollte besser mit gemieteten Großanlagen angegangen werden, die dann regelmäßig vom Veranstalter gestellt werden.
24 Kanal Mischpultkonsole GL 2400 von Allen & Heath

Ein Mischpult, das ebenso wie die PA, nicht aus der größten Umfangskategorie für Leistungs- merkmale, aber aus der gehobeneren professionellen Qualitätsklasse kommt. Geeignet ist es sowohl für Live- Konzerte als auch für Aufnahmen, denn es ist sehr rauscharm. Die Matrix mit sieben Ein- und vier Ausgängen erlaubt bei Live- Veranstaltungen auch ungewöhnliche Anwendungen, wie etwa Übertragungen an mehrere weitere Endstufen plus Monitormixen und Video- und Audioausgänge simultan.

24 Kanal Mischpultkonsole GL 2400 von Allen & Heath

Ein Mischpult, das ebenso wie die PA, nicht aus der größten Umfangskategorie für Leistungs- merkmale, aber aus der gehobeneren professionellen Qualitätsklasse kommt. Geeignet ist es sowohl für Live- Konzerte als auch für Aufnahmen, denn es ist sehr rauscharm. Die Matrix mit sieben Ein- und vier Ausgängen erlaubt bei Live- Veranstaltungen auch ungewöhnliche Anwendungen, wie etwa Übertragungen an mehrere weitere Endstufen plus Monitormixen und Video- und Audioausgänge simultan.

2x RV 50 guitaramp von Hughes & Kettner

Diese beiden 50 W- Gitarrenverstärker betreibe ich stereo über das Gt 8 oder einzelne Effekrkomponenten (s.u.). Obwohl sie Transistorverstärker sind, können sie eine ganz warme Röhrenimitatsverzerrung liefern, die sowohl für jazzige als auch bluesige und artverwandte Musik tauglich ist. Besonders warm und basslastig wird der Sound zusätzlich auch dadurch, dass die Lautsprecherboxen dieser Verstärker hermetisch geschlossen und vom Verstärkerteil abgetrennt sind. Dadurch konnte man relativ elastische Membranaufhängungen für die Lautsprecher verwenden, die auf diese Art ein solides Luftpolster haben, ohne dadurch träge zu werden. Das erlaubt dann trotz elastischer Membranaufhängung eine höhere Lautstärke.

Fender twin reverb guitaramp

Das ist mit den Marshall- Türmen der Klassiker unter den Gitar- renverstärkern. Dieses Exemplar ist ein Original aus den siebziger Jahren, das noch sehr gut in Schuss ist. Es hat eine ganz präsente, giftig höhenlastige Röhrenverzerrung, die damals für die meisten Formen von Mainstream- Rock  und Pop konzipiert wur- de. Hinten geöffnet, hat er an den Lautsprechern harte Membranaufhängungen, die für eine schnelle verzögerungslose Ansprache sorgen. Das ist vor allen Dingen dann gut, wenn es mal ein bißchen härter klingen soll.

Multieffektgerät GT 8 von Boss

Eine Art Tausendsasser, dem nachgesagt wird, alles zu können – aber nichts richtig. Dies ist meines Erachtens eine grobe Fehleinschätzung. Dieses Gerät hat sehr hochaufgelöste Effekte und alle Standardmerkmale, die ein Mulitieffektgerät braucht. So hat es auch im Internet immer wieder sehr gute Kritiken bekommen. Der akustische Gitarrenprozessor ist zugegebenermaßen etwas schwer – aber nicht unmöglich – zu optimalisieren, aber ansonsten liefert das GT 8 im Grunde alles, was man braucht. Ich habe vor allen Dingen noch nie vorher ein Gerät gesehen, das so viele verschiedene, gut funktionierende Verzerrungsoptionen hat. Die klingen alle gut. Ein Nachteil könnte sein, dass nicht jeder Musiker bereit sein wird, die Bedienung als angenehm zu empfinden, wenn man vorher nur mit einzelnen Effektkomponenten gearbeitet hat. Viele sagen, das Gerät hat zu viele Knöpfe, aber das ist reine Gewöhnungssache.

Einzelne Effekte in Kombination

Chorus, Delay, Vorverstärker/Equalizer, chromatic Tuner, Tubescreamer und aktives Volumenpedal
von Morley, Boss und Ibanez

Diese einzelnen Effektgeräte benutze ich hauptsächlich im akustischen Gitarrenbetrieb. Sie klingen einfach voller, wenn man direkt über das Mischpult nach draußen geht, ohne einen Gitarrenverstärker einzusetzen, oder wenn andere Band- mitglieder auch über die sogenannten einzelnen „Tretminen“ arbeiten. Betrieben werden die Geräte über ein zentrales leistungsstarkes Netzteil von Dunlop. Ich habe sie des einfacheren Aufbaus und Handlings wegen in einen Koffer einbauen kassen. Beim Konzert oder einer Probe heisst es dann einfach nur „Koffer auf und los“. Besonders ist der Tubescreamer von Ibanez in der alten Bauweise aus den siebziger und achtziger Jahren zu erwähnen. Es hat danach nie wieder ein Gerät gegeben, das eine Röhrenverzerrung so gut imitieren kann – auch nicht die Folgemodelle von Ibanez selbst. Weiterhin etwas besonderes, ist das aktive Volumenpedal von Morley. Dieses hat keinen Potentiometer wie andere Volumenpedale, sondern eine Photodiode – das Ding funktioniert mit Licht und kann deswegen nie kratzen. Herrlich bequem und nur zu empfehlen. Alle anderen Geräte sind Standard und sollten in keinem Gitarristen- Haushalt fehlen.

Software

Zum Erstellen von Partituren jedweder Art und Güte verwende ich das Programm „Sibelius 4“. Es gibt auch mit ähnlichen features das Programm „Finale“, aber  zu der Zeit, als ich angefangen habe, mit No- tensatzprogrammen zu arbei- ten, war Finale eher für Kompositionsarbeiten geeignet – zumindest wurde ihm diese Eigenschaft so zu geschrieben. Sibelius hingegen, war das einzige Programm, das in der Lage war, vierstimmig polyphon Partituren in einer Zeile zu erstellen und damit das einzige Programm, das für Gitarrennoten geeignet war. Außerdem ist Sibelius etwas bedienungsfreundlicher und wohl ein wenig kostengünstiger als Finale.