Ensembleunterricht, -coaching und -leitung

Ensembleunterricht ist dem Wesen nach etwas anderes als Einzelunterricht. Hier kann man sich um die einzelnen Schüler nicht so intensiv kümmern, wie das vielleicht oft wünschenswert wäre. Darum biete ich Ensembleunterricht auch nur dann an, wenn die einzelnen Schüler miteinander kombinierbar sind. Das heißt im Einzelnen, dass sie in etwa auf demselben Niveau sein müssten, was das technische Bedienen des Instrumentes angeht. Es geht hier auch um etwas ganz anderes als beim Einzelunterricht, nämlich mehr um Anwendung und um das Üben dessen, wie man sich in der Gruppe integriert und miteinander aufeinander hört. Meistens ist es so, dass sich Ensembles zusammenfinden, die mich dann fragen, ob ich sie im Ensemble betreue. Hier wird im Rahmen der Möglichkeiten natürlich auch Raum für technisches Arbeiten am Instrument sein, soweit alle etwas davon haben.

Anders ist es beim Ensemblecoaching. Hier werde ich regelmäßig fast gar nicht auf die instrumentalen, technischen Fertigkeiten der Mitglieder eingehen. Es geht hier eher um das reine musikalische Arbeiten. Es geht um Ratschläge beim Arrangieren und beim Kombinieren von unterschiedlichsten Instrumenten: Was passt zueinander? Was kann man hintereinander spielen? Wie baut man Bögen und Spannungseinheiten auf? Womit fängt man sinvollerweise an? Wie führt man gedanklich möglichst geordnet eine Idee weiter? Das sind alles Fragen, bei deren Beantwortung in der Regel nicht viel Platz für technisches Arbeiten des einzelnen Schülers am Instrument bleibt. Diese Kategorie muss zwar nicht völlig außen vor bleiben, wird sich jedoch in der Regel in Ratschlägen erschöpfen.