Instrumente

Takamine EN 25 C

Eine vollmassive Jumbogitarre mit Zederndecke, Mahagonihals, Palisander- zargen und –boden und Cutaway. Die Zederndecke garantiert dem Spieler, dass er sich selbst in etwa genauso hört, wie die Zuhörer von vorn, weil eine Zederndecke eine gleichförmige, ganz weiche und warme Kugelwelle aus Klang in jede Richtung abstrahlt. Ein unter dem Steg eingebauter Piezzo- Tonabnehmer mit batteriebetrie- benem Vorverstärker mit Volumen und Dreibandtonregelung macht dieses Instru- ment wunderbar auf der Bühne einsetzbar. Mein ganzer Stolz, auf dem ich schon seit 1986 Musik mache.

Lakewood D- 32 CP

Ein ebenfalls vollmassive Gitarre – allerdings in Dreadnought- Form mit Fichtendecke, Mahagonihals, Palisanderzargen und –boden und Cutaway. Auch diese Gitarre verfügt über einen batteriebetriebenen Vorverstärker mit Volumen und Dreibandregelung. Die Tonabnahme erfolgt allerdings nicht nur über einen Piezzokristall, der im Steg eingebaut ist, sondern hat zusätzlich auch im Korpus ein Mikrofon eingebaut, das in der Lage ist, den Klang des elektrisch verstärkten Instruments ein wenig näher an den tatsächlichen akustischen Klang heranzuführen. Allerdings muss man damit sehr vorsichtig umgehen, weil dieses Abnahmeprinzip unter Umständen rückkopplungsempfindlich sein kann. Akustisch gespielt hat diese Gitarre die Eigenschaft, dass das Publikum mehr von dem Klang des Instruments hat, als man selbst, denn Fichtendecken strahlen in erster Linie nach vorne ab und klingen im Anschlag knackiger als Zederndecken.

Hannika Basis Cut PC – TA 3

Eine vollmassive klassische Gitarre mit Zederndecke, Palisanderzargen und –boden und Cutaway. Auch diese Gitarre ist mit einem Piezzo unter dem Steg und mit einem Vorverstärker ausgerüstet, der ebenfalls über eine Volumen und eine Dreibandklangregelung verfügt. Sie eignet sehr für latino- jazzige und natürlich klassische Arrangements. Den wärmsten Klang entfaltet sie elektrisch, wenn man sie mit einem Chorus- Effekt, Hall und Echo spielt, ähnlich, wie es Al di Meola mit der akustischen Stahlsaitengitarre macht.

Hannika 44 PF

Diese Gitarre ist eine reine klassische Konzertgitarre. Auf diesem Instrument habe ich mein Studium „abgeritten“ und mein Examenskonzert gespielt. Sie hat eine Fichtendecke, Palisanderzargen und –boden und einen Mahagonihals. Wie jede Fichtengitarre war sie erst nach etwa Jahren eingespielt. Dieses geschah allerdings mit einem Experiment, bei dem die Rechnung glücklicherweise voll aufging: Ich spielte es für den Zeitraum von vier Jahren mit künstlichen Fingernägeln, die ich mir aus Tischtennisballstücken selbst fertigte. Dadurch konnte ich einen so harten Anschlag auch in den tiefen Saiten wählen, dass die Gitarre in der Einspielzeit optimal angesprochen wurde, um den fetten warmen Klang zu entwickeln, den sie heute hat. Ich verwende sie für rein akustische mit klassischer Musik Vorträge etwa auf Vernissagen oder Lesungen, die ich immer wieder begleite.

„Dietmar Heubner“ Fichte / Palisander

Nach 38 Jahren des Gitarrenspiels habe ich mir im März 2017 nach mehreren Jahren daraufhin Sparens nun endlich mein erstes wirkliches echtes Meisterinstrument gekauft, bei dem gar nichts mehr industriell gefertigt ist – alles an dieser Gitarre ist komplett von Hand gebaut. Da es eine Fichtendecke hat, wird es noch einige Zeit dauern, bis es richtig eingespielt ist.

Ibanez E- Gitarre „SZ – 520“, solid body

Eine Gitarre, die komplett im Naturholzton gehalten wurde. Sie ist lediglich mit Klarlack versiegelt. Elektronisch verfügt sie über zwei Humbucker (zwei gegenphasig geschaltete Spulen), die , wenn zusammengeschaltet werden als Singlecoil (singlecoil = Einzelspule) fungieren. Diese Gitarre ist damit universal einsetzbar. Die Humbucker sorgen für einen fetten, warmen, mittenlastigen Sound, der vornehmlich in jazziger und artverwandter Musik zuhause ist. Die Singlecoils bieten einen kristallinen, höhenlastigen Sound, der in Rock- und Poparrangements Anwendung findet. Darüberhinaus ist der Hals nicht, wie bei den meisten E- Gitarren, geschraubt, sondern angeleimt. Dadurch klingen auch die hohen Töne, die nur kurze Saitenlängen haben trotzdem so lang nach, dass man den Eindruck hat, die Gitarre singt.

Ibanez semiakustische Gitarre „AGS – 83 B“

Dieses Instrument hat ebenfalls einen geleimten Hals und ist unter den Pickups (Tonabnehmern) massiv. Das macht sie weniger empfindlich für ungewollte Rückkopplungen. Als Pickups stehen zwei Humbucker zur Verfügung, die das Instrument prädestiniert für Jazz, Blues udglm. machen. Die Form ist im Groben der Gibson- Les- Paulgitarre nachempfunden, nur eben mit deutlich größerem Korpus, der außerdem noch an den Seiten hohl ist und so Resonanzräume für einen fetteren Ton nutzen kann.

Semiakustische Gitarre (Höfner, Ibanez und Schaller)

Diese Gitarre habe ich mit einem befreundeten Schreiner zusammen in seiner Werkstatt in Berlin selbst zusammengebaut. Dieses Ding ist ein richtiges Schätzchen. Optisch macht sie nichts besonderes her, nur dass sie eben semiakustisch ist. Über den Verstärker gespielt ist sie allerdings außerordentlich giftig und präsent. Den Korpus und den Hals habe auf einem Musik- Trödelmarkt in Berlin Kreuzberg in den 90- er Jahren gekauft. Er stammt aus einer Zeit, in der Jazzgitarren noch mit einem geraden Halsaufriss (also unten am Sattel genauso breit wie oben am Korpusansatz) gebaut wurden. Mit so einem Hals konnte und wollte ich nicht umgehen. Darum kaufte ich bei einem anderen Händler auf demselben Markt den Ibanez- Hals. Ich liebe Ibanez- Hälse, weil sie sich immer in meine Hand schmiegen, als wären sie ein Teil von mir. Dann bestellte ich bei Schaller die Mechaniken und das gesamte elektronische Innenleben. Das war eine ganz schöne Fuddelei, bis das Brett endlich fertig war, aber die Arbeit hatte sich gelohnt. Die jetzt entstandene leichte Kopflastigkeit glich ich durch eine Umpositionierung des Gurthakens aus.

Yamaha E- Piano P 120

Ein Standardinstrument der besseren Kategorie, das ich über ein Behringer 12- Kanal Mischpult und ein 100 W- Onkyo- Endstufe mit vier Drei- Wege- Boxen zuhause für den Unterricht in Theorie und Gesang und auf Wochenend- chorproben verwende, wenn kein Klavier am Probenort zur Verfügung steht. Manch Vokalpädagoge wird jetzt wahrscheinlich die Nase rümpfen, aber dieses Instrument klingt über eine größere Anlage in ausreichendem Maße gut. Es hat aber noch einen weiteren Vorteil: Es ist nie verstimmt – auch nicht ein bisschen. Das hat den Vorteil, dass Sänger, die sich daran mit ihren Ohren orientieren, immer einen verlässlichen Anhaltspunkt haben, was eine saubere und korrekte, gleichschwebend temperierte Intonation angeht. Außerdem habe ich auch gestandene Klavierpädagogen auf diesem Klavier unterrichten sehen und sie waren durchaus überzeugt von den Vorteilen. Natürlich kann man damit kein akustisches Piano ersetzen – das ist klar.