red:men

Das Jazzquartett „Red:men“ kommt aus Göttingen, wo die französische Sängerin Barbara 1964 nach einem äußerst turbulenten einwöchigen Konzertengagement im „Jungen Theater“ ihr weltberühmtes Lied über diese Stadt „à Goettingen“ schrieb. In Göttingen hat sich eine weitläufige Jazz- Szene aus kleinen Combos, aber auch Bigbands etabliert.

Einmal jährlich findet ein internationales Jazzfestival statt, bei dem die Red:men regelmäßig auftreten. In dieser Szene fanden sich die Red:men 2011. Der Name rührt von der Begeisterung der Bandgründer Dieter Klopfenstein (Bass) und Matthias Waltert (Sax) für den amerikanischen Jazzsaxophonisten Joshua Redman, aus Covers von dessen Stücken anfangs das Repertoire der Band hauptsächlich bestand. Bastian Findeiß (drums) kam etwa zwei Jahre später dazu und David Nolte (Gitarre) ist seit Januar 2014 dabei. Inzwischen hat sich die Band allerdings von Coverversionen wegentwickelt und spielt nur noch eigene Stücke.

Sich abrackern, malochen, Harmonien schinden, keinen Schlag auslassen: Das red:men Jazz- Quartett ging Anfang des Jahres 2015 zuerst ins Fitnessstudio, dann ins Musikstudio, herausgekommen ist ein ehrliches, aufregendes und modern- melodiöses Programm namens „Sweat“, das seit Sommer 2015 auch auf CD erhältlich ist und über David Nolte privat bezogen werden kann. Perlende Jazzklänge unterschiedlichster Art von cool Jazz bis hin zu Funk triefen dem Publikum von der Haut, und langsam macht sich genüsslich eine wohlige Wärme breit. Musik für Kopf, Körper und Seele – rhythmisch und harmonisch Komplexes einfach gespielt.

Youtube Links

1. „She’s left the scene“

2. „Twisted straight“